Vegane Leckereien / Verschiedenes / November 21, 2015

Das Cake Pop Experiment

So, jetzt habe ich es also auch getan: Cake Pops. Der ganz große Hype um die kleinen Kuchen am Stil ist ja eigentlich schon wieder vorüber – aber ich finde: Wenn es um Kuchen geht, ist es nie zu spät! Wer mich kennt, der weiß: Ich bin kein Mensch für filigrane Tätigkeiten. Schon im Kindergarten habe ich lieber raus- statt ausgemalt. Und in Ermangelung dieses „Filigran-Gens“ kann auch das Liebevolle an meiner Cake Pop Verzierung lediglich auf die kleinen rosa und weißen Zucker-Herzen zurück geführt werden. Ja, was soll ich sagen: Es gibt sehr talentierte Küchengötter, denen die Verzierung eines Cake Pops ungefähr eine Million mal besser gelingt als mir. Um ganz genau zu sein: Fast hätte ich die kleinen, veganen Leckereien gar nicht fotografiert, sondern lieber gleich aufgegessen – weil ich mit ihrer Optik einfach nicht zufrieden war. Aber als mein Freund, in völliger Unwissenheit meines Dilemmas, in die Küche kam und spontan sagte: „Hey, die sehen ja schick aus“ habe ich ihm das dankbar geglaubt und die Cake Pops vor die Linse gestellt. Und: Was solls? Ein bisschen unperfekt ist doch auch viel schöner, als so ganz makellos!

Bei der Zubereitung der Cake Pops hatte ich höchst nützliche Unterstützung: Eine Silikon-Backform. Wer weiß, welche Form das Naschwerk am Ende sonst noch angenommen hätte…? Die praktischen Küchenhelfer aus Silikon gibt es übrigens in vielen unterschiedlichen Varianten: Etwa als keine Herzen oder, passend zur Weihnachtszeit, als Sterne und Christbäumchen. Eine Auswahl an Cake Pop Backformen aus Silikon gibt es unter anderem bei Hagen Grote. Dort findet ihr darüber hinaus auch tolle Inspirationen zur Dekoration und Verpackung der Küchlein am Stil. Warum aber eigentlich eine Backform für die Zubereitung nutzen? Man könnte doch auch einfach fertigen Kuchen zerkrümmeln und zu Kugeln formen. Doch der Vorteil liegt für mich im Namen selbst: Mit einer Backform kommen die Küchlein eben in die richtige Form! Das mag bei Kugeln nicht als allzugroße Herausforderung erscheinen – wer sich aber an Herzen, Sterne und Christbäumchen wagen will, der hat es mit entsprechenden Silikon-Backformen natürlich um einiges leichter 😉

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Doch nun zum Rezept für meine mit liebevoller Imperfektion dekorierten veganen Schoko Cake Pops 

Zutaten:

Für den Rührteig: 

  • 125 Gramm Dinkelmehl (Type 630)
  • 100 Gramm Zucker
  • 1 gest. TL Natron
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 3 EL ungesüßtes Kakaopulver
  • 1 Prise Salz
  • 50 ml Sonnenblumenöl
  • 50 ml Sojamilch
  • 80 Gramm Sojajoghurt
  • 1 TL Weißweinessig

Für die Glasur nach Belieben:

  • 1 Tafel vegane, weiße Schokolade
  • Etwas rote Lebensmittelfarbe
  • Zucker-Herzen, -Perlen oder andere Deko – ganz nach Geschmack

Außerdem:

  • Eine Silikon Backform für Cake Pops
  • Stiele für die fertigen Küchlein
  • Idealer Weise ein Spritzbeutel zum Befüllen der Backform

Zubereitung: 

Den Backofen auf 170° Grad vorheizen. Für den Rührteig zunächst alle trockenen Zutaten vermengen und anschließend die übrigen Zutaten hinzufügen und gründlich verrühren. Den Teig in den Spritzbeutel füllen und die Mulden der Cake Pop Backform damit füllen. Achtung: Macht die Mulden nicht ganz voll, denn der Teig geht stark auf! Den oberen Teil der Backform passgenau darauf setzen und die Mini-Küchlein 17 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Die Cake Pop Form aus dem Ofen nehmen, einige Minuten abkühlen lassen und anschließend die kleinen Kuchen vorsichtig heraus lösen. Die abgekühlten Cake Pops auf die Stiele stecken. Auch hier ist Vorsicht geboten: Wenn ihr die Stiele zu tief in die Küchlein steckt, besteht die Gefahr, dass die Cake Pops nach unten rutschen. Es brauch ein wenig Fingerspitzengefühl… Aber wenn ich das geschafft habe, gelingt es euch sicher mühelos!

Für die Verzierung die Schokolade im Wasserbad schmelzen, nach Belieben etwas Lebensmittelfarbe hinzufügen und die Cake Pops hinein tauchen. Dann in ein Glas oder ähnliches Behältnis geben, zum Abtropfen. Schließlich noch mit Zucker-Herzen verzieren. Fertig! Und denkt daran: Es ist egal, ob eure veganen Cake Pops ein perfektes Äußeres haben oder nicht – denn in diesem Fall geht es tatsächlich um die inneren Werte! Lasst es euch schmecken 

vegane Cake Pops

Mit freundlicher Unterstützung von Hagen Grote.


Tags:  backen Cake Pops Kakao Schokolade vegan Vegan Sweets

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Kim
Kim Steinbach




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